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Gesundheit(s)check
oder dGesundheit(s)checkGesundheit(s)checker medizynische Wochenkalender

Was Sie immer schon  über Wellness, Gesundheit und Heilung wissen wollten und nicht zu fragen wagten.

Sie glauben, dass Sie gesund sind?  Denkste, Sie sind nur nicht gründlich genug  untersucht. Es wird sich schon was finden, was abrechnungswürdig ist.
Und die Wahrheit über Ihre scheinbare Gesundheit?
Die drei Pfeifen erklären Ihnen die Geheimnisse der  ewigen Schönheit und  besuchen ein Anti –Aging Institut. Das haben sie auch bitter nötig, denn sie sind schon älter – zusammen reichlich über 200 Jahre - aber auch erfahren. Und sie  teilen mit Ihnen das Wissen um die richtige Behandlung von Heilern, Ärzten und Heilhilfsberufen, was immer das heutzutage sein mag. . Wer da wen behandelt, steht dahin, wird untersucht, auf die Schippe genommen oder sonst wohin. Und ein Gebet zum heiligen Äskulap bringt dann die richtige Weihe hinein – so weihevoll, wie wenn ein Chefarzt Visite macht mit dem ganzen Schwanz  von Heilern, Assistenzärztinnen und Assistenzärzten, Schwestern und Brüdern – pardon – Pflegern, Zivis und Managern des kranken Hauses.

Dies  ist ein Programm für jeden, der sich immer schon gewünscht hat, den Durchblick zu kriegen und vor allem, dass seine Leiden, Krankheiten, Zipperlein und Gebrechen endlich ernst genommen werden in aller ihrer Tragik und Reichweite.

Und das alles respektlos, seriös und natürlich schrille!

 

Bremen
Eine Tierfabel ohne Tiere in einem Akt

von Kaj Nissen
Deutsche Erstaufführung

„Etwas Besseres als den Tod findest du überall“ ist die Kernaussage in diesem Stück. Vier Alte – zwei Frauen und zwei Männer – versuchen einfach, aus dem vorprogrammierten Elend des Altseins abzuhauen. Ihre Erinnerungen – eine Prostituierte, ein Heiratsschwindler, ein Zocker und eine Großmutter ohne Enkel – sind nicht rührselig, sondern dokumentieren eine große Energie, die sie benutzen, um sich zusammen zu tun und ihre Würde zu retten. Alte Frauen und Männer leben, lieben und fühlen wie ganz normale Menschen – und schließlich singen sie wie die Bremer Stadtmusikanten.

 

Eselin: Jutta Smaglinski,
Katze: Ulrike Fauteck,
Hahn:   Heiner Jürgenbehring
Hund:   Bruno Peters
Regie: Hella Völker

 

 

Dieses Haus ist besetzt

Senioren wehrt  euch! Beispiel Berlin- Pankow; dort sollte aus Kostengründen ein beliebter Seniorentreff geschlossen werden. Doch die Senioren haben ihre Villa Kunterbunt kurzerhand  besetzt.  Die sonst so friedlichen und unauffälligen Bürger sind  damit schnell berühmt geworden, die Nachbarn haben ihnen Essen gebracht, sie wurden zu TV Sendungen eingeladen und hatten mit ihrem Protest schließlich sogar Erfolg. So eine Hausbesetzung, das ist das Thema für die Schrillerpfeifen: sie sind mal in einer Talkshow zu sehen oder beim Einkaufen, sie machen Frühsport,  sie werden auf ihren Geisteszustand untersucht und noch viel mehr. Und das Alles auf ihre übliche schrille Weise.

 

 

 

 

Altenplage oder Dementia praecox

„Mit älteren Menschen muss man fürsorglich umgehen, langsam und in einem besonderen Tonfall sprechen.

Denn  alte Menschen sind  hilfsbedürftig, irgendwie dement im Kopf und nicht alltagstauglich, vergesslich, unnütz, einsam. Sind sie das wirklich?
Mit diesen und anderen Klischees über alte Menschen gehen „Die Schrillerpfeifen“, Heiner Jürgenbehring, Hella Völker und Bruno Peters respektlos, schrill und seriös um, in einem „Laborversuch mit Alten“ wird alles untersucht. Sie sind selbst zwischen 60 und 80 und wissen, worüber sie reden.