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Die Gruppe

                                                      

Woher wir kommen

 

Am Anfang – bei der Altenplage – waren wir nur drei Schrillerpfeifen: Bruno Peters, Heiner Jürgenbehring und Hella Völker. Wir drei haben uns bei der Vorbereitung der Produktion “Schwund“ im Alarmtheater in Bielefeld kennen gelernt.
Der Name Die Schrillerpfeifen entstand während der Proben zur ersten gemeinsamen Kabarett-Produktion.  Schrill sollte  es sein, laut und vernehmlich. Und so ist es geblieben. Missstände wollen wir anprangern. Den Finger in die Absurditäten unserer Zeit legen. Und die Menschen zum Lachen bringen. Denn wir meinen: Es darf gelacht und gepfiffen werden. Aus Protest. Wie auf einer Demo. Mit den Schrillerpfeifen eben.
                                                                          
Im Anschluss an die Produktion „Schwund“ arbeiteten Bruno Peters und Heiner Jürgenbehring an Szenen zum Thema Alter, die ihnen besonders am Herzen lagen und suchten schließlich nach jemandem, der Ordnung in ihr Material bringen, gewissermaßen Regie führen könnte. So kam dann Hella Völker dazu.                                                        
Der entscheidende Impuls für die Arbeit liegt in der Spielfreude, in der Lust am Improvisieren und am Festhalten von Einsichten in unsere Realität durch Theaterspielen. Gleichzeitig werden Materialien und Fakten aus Zeitungen und anderen Medien gesammelt und in Kabarett-Texte verwandelt.
Es geht uns darum, als alter Mensch auf die Situation alter Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen, die Missstände aufs Korn, auf die Schippe oder sonst wohin zu nehmen und so mitten im Leben zu sein.

 

Wie wir arbeiten

Das Leben ist die eigentliche Satire – das heißt, man muss nichts erfinden, sondern dies und das nur etwas hochrechnen. Alle Menschen sind gleich – aber manche sind gleicher als gleich – so gibt es in der Dreiergruppe  eine Option für die Aufgaben: Text – Heiner, Regie – Hella, Chaos – Bruno. Wir arbeiten an einem Programm etwa 4 Monate – von der ersten Idee bis zur Bühnenreife. Das ist ein langer Prozess mit Höhen und Tiefen – Ideen gibt es genug und es wird Material gesammelt und gesichtet. Dann wird improvisiert – mit großem Spaß und ziemlich lange – und einige Improvisationen kann man dann bühnenfähig machen, auf Szenenmaß zuschneiden. Das ist meistens  Hellas Aufgabe, im eigentlichen Probenbetrieb ist aber immer alles in Bewegung. Jedenfalls geht es mit der Gruppe deshalb so gut, weil wir so verschieden sind.

                                                

 Wie wir weiter arbeiten

Das Leben ist die eigentliche Satire, das haben natürlich auch Autoren erkannt und in Theaterstücke umgesetzt. „Bremen“ von Kaj Nissen setzt seine Einsichten in das Paradoxe des Altwerdens – natürlich mit Eselin, Hund, Katze und Hahn. So wird die Gruppe erweitert mit Jutta Smaglinski und Ulrike Fauteck, Hella Völker wird diesmal “nur“ Regie führen. Die Arbeitsweise bleibt gleich, auch wenn wir nun noch verschiedener sind.